Durchsuchen

Wörterbuch der philosophischen Grundbegriffe

A posteriori a priori

A posteriori a priori (lat.) heißt eigtl. von dem späteren und von dem früheren. Die beiden Begriffe spielen in der Frage ob unser Wissen die Erfahrung oder das Denken zur Quelle hat also in dem Streite des Empirismus und Rationalismus…
Weiterlesen...

Ab esse ad posse valet

Ab esse ad posse valet a posse ad esse non valet consequentia (lat.): Vom Sein kann man auf das Können (oder von der Wirklichkeit auf die Möglichkeit) nicht aber umgekehrt schließen. Diese logische Regel welche eine modale Konsequenz…
Weiterlesen...

Ab ovo

Ab ovo (lat.) von Anfang einer Sache an ist eine sprichwörtliche Redensart die aus dem Lateinischen stammt und von der Mahlzeit hergenommen ist bei der man mit dem Ei (ovum) begann und mit den Äpfeln endigte (vollständig ab ovo usque ad…
Weiterlesen...

Abänderung

Abänderung ist der Wechsel einzelner Eigenschaften (s. d.) eines Dinges ohne daß das Wesen des Dinges dadurch aufgehoben wird. Aristoteles (384-322) sieht in der Abänderung eine Form der Bewegung. Die Bewegung ist ihm die Verwirklichung…
Weiterlesen...

Abasie-Astasie

Abasie-Astasie (gr.) heißt die durch hysterische Schwäche hervorgerufene Unfähigkeit Nervenkranker zu gehen und zu stehen. Der Kranke kann im Liegen mit seinen Beinen jede Bewegung ausführen; aber er kann nicht gehen und stehen. Vgl.…
Weiterlesen...

Abbüßungsvertrag

Abbüßungsvertrag (lat. pactum expiatorium) heißt der Vertrag durch den man sich verpflichtet das einem andern zugefügte Unrecht wieder gut zu machen und durch den der Staatsbürger das Recht erhält statt bei Gesetzesverletzung vom Staate…
Weiterlesen...

Aberglaube

Aberglaube (auch Afterglaube Mißglaube lat. superstitio gr. deisidaimonia) heißt allgemein jeder falsche Glaube. Er entsteht indem niedere religiöse Vorstellungen zur Zeit des religiösen Fortschritts festgehalten werden. Im engeren…
Weiterlesen...