Charta der Grundrechte 1100

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Charta der Freiheiten von Heinrich I., 1100

Diese Charta, die von Henry gewährt wurde, als er den Thron bestieg, ist in zweierlei Hinsicht wichtig. Erstens verband sich Henry formell mit den Gesetzen und schuf damit die Grundlage für die Rechtsstaatlichkeit, für die Parlamente und Parlamentarier späterer Zeiten schreien würden. Zweitens liest es sich fast genau wie die Magna Carta und diente 1215 als Vorbild für die Große Charta.

Henry, König der Engländer, an Bischof Samson und Urso de Abetot und alle seine hisbarons und treuen, beide Franzosen und Engländer, von Worcestershire, [Kopien wurden an alle Grafen gesendet] Gruß.

1. Wisse, dass ich durch die Barmherzigkeit Gottes und den gemeinsamen Rat der Barone des ganzen Königreiches von England zum König dieses Königreichs gekrönt worden bin; und weil das Königreich durch ungerechte Erpressungen unterdrückt worden war, mache ich aus Furcht vor Gott und der Liebe, die ich euch allen gegenüber habe, zuerst die heilige Kirche Gottes frei, so daß ich weder Ackerbau noch Ackerbau verkaufen werde, noch auf der Erde Tod des Erzbischofs oder Bischofs oder Abt werde ich alles von der Kirche oder von seinen Männern nehmen, bis der Nachfolger es betreten wird. Und ich nehme alle schlechten Gewohnheiten weg, durch die das Königreich England ungerecht unterdrückt wurde; welche badcustoms ich hier zum Teil niedergelegt habe:

2. Wenn einer meiner Barone, Grafen oder anderen, die an mir festhalten, gestorben sein sollte, so soll er sein Land nicht zurückkaufen, wie er es in der Zeit meines Bruders getan hat, sondern er soll es durch eine gerechte und rechtmäßige Erleichterung erleichtern. Ebenso werden auch die Männer meiner Barone ihr Land von ihren Herren durch eine gerechte und gesetzliche Erlaubnis befreien.

3. Und wenn irgendeiner meiner Barone oder andere Männer seiner Tochter, Schwester, Nichte oder Verwandten in der Ehe geben sollten, soll er mit mir darüber sprechen; aber ich werde weder etwas von ihm für diese Erlaubnis nehmen, noch verhindern, dass er sie gibt, es sei denn, er sollte sich ihrem Feind anschließen. Und wenn nach dem Tod eines Barons oder eines anderen meiner Männer eine Tochter als Erbe übrig bleibt, werde ich sie auf Anraten meiner Barone mit ihrem Land abgeben. Und wenn die Frau nach dem Tod ihres Mannes verlassen und ohne Kinder ist, soll sie ihre Mitgift und das Recht auf Heirat haben, und ich werde sie einem Ehemann nicht geben, wenn es nicht ihrem Willen entspricht.

4. Aber wenn eine Frau mit Kindern zurückbleibt, soll sie tatsächlich ihre Mitgift und das Recht der Ehe haben, solange sie ihren Körper rechtmäßig behält, und ich werde sie nicht geben, wenn es nicht ihrem Willen entspricht. Und der Wächter des Landes und der Kinder soll entweder die Frau oder ein anderer Verwandter sein, der gerechter sein wollte. Und ich befehle, dass sich meine Barone ebenso zurückhalten wie die Söhne und Töchter oder Frauen ihrer Männer.

5. Die allgemeine Seigniorage, die durch die Städte und die Spenden erfolgt ist, die aber in der Zeit König Edwards I. nicht mehr begangen wurde, ist fortan verboten. Wenn irgendjemand, ob ein Münzmeister oder ein anderer, mit falschem Geld genommen wird, lasst angemessene Gerechtigkeit dafür geschehen.

6. Ich überweise alle Bitten und alle Schulden, die meinem Bruder geschuldet waren, außer meinen gesetzwidrigen festen Einnahmen und außer den Beträgen, die für die Erbschaften anderer oder für Dinge, die gerechter andere betrafen, vereinbart worden waren. Und wenn jemand etwas für sein eigenes Erbe versprochen hatte, überlasse ich es; auch alle Erleichterungen, die nur für Erbschaften vereinbart worden waren.

7. Und wenn irgendeiner meiner Barone oder Männer schwach werden wird, wie er orarrange geben soll, um sein Geld zu geben, gewähre ich, dass es so gegeben ist. Wenn aber durch Waffen oder Krankheit verhindert, daß er sein Geld nicht gegeben oder angeordnet hat, so sollen seine Frau, seine Kinder, seine Verwandten oder seine rechtmäßigen Menschen es zum Wohl seiner Seele verteilen, wie es ihnen am besten erscheint.

8. Wenn einer meiner Barone oder Männer ein Verbrechen begeht, soll er sich nicht an die Barmherzigkeit des Königs binden, wie er es in der Zeit meines Vaters oder meines Bruders getan hat; aber er wird Wiedergutmachung machen nach dem Ausmaß des Verbrechens, wie er es vor der Zeit meines Vaters in der Zeit meiner anderen Vorgänger getan hätte. Aber wenn er wegen Verrat oder abscheulichen Verbrechens verurteilt wird, so soll er es wieder gut machen.

9. Ich verzeihe alle Morde, die ich begangen habe, bevor ich zum König gekrönt wurde. und diejenigen, die in der Zukunft begangen werden sollen, werden zu Recht nach dem Gesetz von König Edward entschädigt.

10. Durch die allgemeine Zustimmung meiner Barone habe ich Wälder in meinen Händen behalten, wie mein Vater sie hatte.

11. Den Rittern, die den Militärdienst für ihr Land leisten, gewähre ich von meinem Geschenk, daß die Ländereien ihrer Landpflöffe frei von allen Zahlungen und allen Arbeiten sind, so daß sie, von einer so großen Last befreit, sich gut mit Pferden und Waffen ausrüsten können und sei bereit für meinen Dienst und die Verteidigung meines Königreichs.

12. Ich bringe meinem ganzen Königreich einen strengen Frieden auf und gebiete, dass es fortan erhalten bleibt.

13. Ich stelle Ihnen das Gesetz von König Edward mit den von meinem Vater mit dem Rat seiner Barone

14. eingeführten Änderungen wieder her.
Wenn jemand, seit dem Tode König Wilhelms, meines Bruders, irgend etwas von mir oder irgend einem anderen genommen hat, so soll das Ganze schnell ohne Finesse wiederhergestellt werden; aber wenn jemand etwas davon behält, so wird er, von wem es gefunden wird, eine schwere Strafe bezahlen.

Zeugen Maurice Bischof von London und William Bischof von Winchester, und Gerard Bischof von Hereford, und Graf Henry, und Earl Simon und Walter Giffard und Robert de Montfort und Roger Bigot und Eudo der Steward und Robert Sohn von Hamo, und Robert Malet. In London, als ich gekrönt wurde. Abschied.

Hinweis
übersetzt in Albert Beebe White und Wallace Notstein, Hrsg., Source Probleme in der englischen Geschichte (New York: Harper und Brüder, 1915).

Andere Arbeiten, auf die in der Vorbereitung Bezug genommen wird:

Elton, Geoffrey, The English (Oxford: Blackwell Publishers, 1992).
Maitland, F. W., Die Verfassungsgeschichte Englands (Cambridge: Cambridge University Press, 1965).
Smith, Lacey Baldwin und Jean Reeder Smith, Hrsg., Die Vergangenheit spricht: Quellen und Probleme in der englischen Geschichte, vol. 1 (Lexington, MA: D.C. Heath and Company, 1993).

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