Gabrielherrschaft

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Diese Herrschaft des Gabriel äußerte sich ja für den der in den Tiefen die Entwickelung der Menschheit betrachtet darin daß ungeheuer bedeutsame Impulse für das Geschehen der Menschheit in jene Kräfte verlegt wurde welche man Vererbungskräfte nennen kann. Niemals waren so bedeutungsvoll die Kräfte der physischen Vererbung die durch die Generationen hindurch wirken als in den letzten drei Jahrhunderten (von 1510 bis 1879). Das drückte sich dadurch aus daß das Vererbungsproblem geradezu ein drängendes Problem wurde im 19. Jahrhundert daß die Menschheit empfand wie seelische wie geistige Eigenschaften im Menschen abhängig sind von der Vererbung. Wiederum ist ein äußeres Zeichen dafür das Interesse das man den Fortpflanzungsfragen überhaupt allen sexuellen Fragen am Ende des 19. Jahrhunderts entgegengebracht hat. Die wichtigsten geistigen Impulse kamen in den genannten Jahrhunderten an die Menschheit so heran daß sie sich durch die physische Vererbung zu verwirklichen suchten. [1] Im Gabrielzeitalter hat man (in der Geistesschau) den Eindruck daß selbst Gestalten wie Goethe Spencer Lord Byron Voltaire nur so schattenhaft in der geistigen Welt sich benehmen sich verhalten. [2]

Zitate:

[1]  GA 237 Seite 108f   (Ausgabe 1959 186 Seiten)
[2]  GA 243 Seite 143   (Ausgabe 1983 246 Seiten)

Quellen:

GA 237:  Esoterische Betrachtungen karmischer Zusammenhänge – Dritter Band. Die karmischen Zusammenhänge der anthroposophischen Bewegung (1924)
GA 243:  Das Initiaten-Bewußtsein. Die wahren und die falschen Wege der geistigen Forschung (1924)

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