Pädagogik – Formen und Malen

14

Dieser Ätherleib in den ersten sieben Lebensjahren ein ausgesprochener innerer Künstler im Kinde ist ein Plastiker ein Bildhauer. Diese bildhauerische Kraft die da vom Ätherleib auf den physischen Leib angewendet wird wird frei emanzipiert sich mit dem siebenten Lebensjahre mit dem Zahnwechsel. Sie kann sich dann seelisch betätigen. Daher hat das Kind durchaus den Drang Formen plastisch oder auch malerisch zu bilden. Der Ätherleib hat ja die sieben ersten Lebensjahre hindurch an dem physischen Leib plastiziert und gemalt. Jetzt will er diese Tätigkeit da er an dem physischen Leib nichts weiter oder wenigstens nicht so viel zu tun hat außen ausführen. [1]

Zitate:

[1]  GA 311 Seite 97   (Ausgabe 1963 148 Seiten)

Quellen:

GA 311:  Die Kunst des Erziehens aus dem Erfassen der Menschenwesenheit (1924)

 

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.